Weltkarte im KlassenzimmerWeltkarte im Klassenzimmer

Klimachallenge in Stolberg

Die Klasse 7b der Kupferstädter Gesamtschule in Stolberg nahm im September 2023 an der Challenge teil. 

Weltkarte verdeutlicht Klimaungerechtigkeit

Auf einer großen Weltkarte verteilten die Schüler:innen die Weltbevölkerung, das Finanzvermögen und den CO2-Ausstoß der verschiedenen Länder, so wie sie die tatsächliche Verteilung einschätzen. Beim Abgleich mit der Realität zeigten sich viele überrascht: „Ich hätte nicht erwartet, dass der globale Norden im Verhältnis so schlecht abschneidet“, so eine Schülerin. Auch Klassenlehrerin Claudia Titz zeigte sich von der Methode beeindruckt: " Jetzt wird die Klimaungerechtigkeit richtig deutlich!" 

Kleine Taten große Wirkung

Am Ende der zweiwöchigen Challenge, bei der der tägliche CO2-Verbrauch der Schüler:innen berechnet wurde, verkündeten wir das abschließende Ergebnis. Stolze 3333kg Kohlendioxid wurden von den 26 Schüler:innen zusammen eingespart. Und das schon durch kleine Taten, wie den Verzicht auf Fleisch oder das Reduzieren der Duschzeit.

Klimafreundliches Frühstück

Für gemütliche Atmosphäre im Klassenraum sorgte das Klimafrühstück. Die Schüler:innen hatten die Aufgabe, möglichst viele regionale und saisonale Produkte dafür mitzubringen. Wir legten Bilder dazu, die den C02-Ausstoß der jeweiligen Lebensmittel zeigten. So wurde schnell deutlich, dass pflanzliche Lebensmittel viel klimafreundlicher sind als Tierische. 

Machen die Schüler weiter?

Nicht allen Schüler:innen ist das CO2-Sparen leicht gefallen. Als wir fragten, wer in Zukunft weitersparen möchte, gab es doch einige Motivierte: „Ich glaube ich komme jetzt öfter mit dem Fahrrad zur Schule“, erklärt eine Schülerin. „Und ich finde die wiederverwendbare Trinkflasche viel praktischer, da muss man nicht immer einkaufen gehen,“ so ein weiterer Schüler.

 

Text: Maja Monheimius

Klimachallenge in Stolberg

Noch Fragen?

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorgers Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für die Jugend einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Ganzheitliche Erziehung im Zeichen der Beziehung

Die Pädagogik Don Boscos zeichnet sich durch ihre einzigartige Ausrichtung auf das christliche Menschenbild aus. Ihr Hauptziel ist es, junge Menschen zu "aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Dabei stand für Don Bosco eine ganzheitliche Erziehung im Vordergrund, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war.

Don Bosco sah sich nicht nur als Erzieher, sondern auch als Seelsorger. Seine Pädagogik basierte auf der Idee der Vorsorge. Die von ihm geprägte Bezeichnung "Assistenz" verdeutlicht seine Sichtweise von Erziehenden als "Assistent:innen", die interessiert, aufmerksam, ermutigend und unterstützend agieren. Sie stehen den jungen Menschen stets zur Seite, sowohl fördernd als auch fordernd.

In der Pädagogik Don Boscos steht somit die Beziehung zwischen den Erziehenden und den jungen Menschen im Mittelpunkt. Sie schafft eine vertrauensvolle Umgebung, in der sich die jungen Menschen optimal entfalten können. Dieser Ansatz ermöglicht es, ihre Potenziale bestmöglich zu fördern und sie auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Zukunft zu begleiten.

 

 

 

Nein! Wir stehen für universelle Werte, die das Zusammenleben von Menschen verbessern. Dazu zählen Nächstenliebe, Respekt, Solidarität und Gerechtigkeit. Wir arbeiten mit allen Menschen zusammen, ganz gleich welcher Religion sie angehören. Wir sind dabei nicht katechetisch. Unsere Basis ist allerdings christlich: die Pädagogik Don Boscos und unsere Zugehörigkeit zur Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos mit deren Spiritualität, in der Freude und Ermutigung im Vordergrund stehen.

Ja! Don Bosco Mission Bonn veröffentlicht seine Jahresberichte im Internet. Auf Wunsch können sie auch zugesandt werden. Der Jahresbericht informiert über die Struktur von Don Bosco Mission Bonn, die Mitarbeitenden, Mittelverwendung sowie Einnahmen und Ausgaben. Sollten Sie noch zusätzliche Fragen haben, gibt der Spender-Service Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info(at)donboscomission.de Auskunft.